Henleins Heimnis
Henleins Heimnis
Kerstin Trimble
Henleins Heimnis
oder Der Bund der missratenen Sprösse
In der Nacht vor der schrecklichen Blutkirchweih von 1502 würfelt der Zufall eine Gruppe ungleicher Nürnberger Jugendlicher zusammen. Bald verbindet die Ratsherrntöchter Euphemia Pirckheimer und Barbara Tetzel, den Bildhauer-sohn Matthias Stoß, das kauzige Wunderkind Peter Henlein und den angehenden Kaufherren Jobst Haller nicht nur standeswidrige Freund-schaft und heimliche Liebe, sondern auch ein unbändiges Verlangen nach Selbstbestimmung – denn den Patrizierkindern droht die politische Zwangsverheiratung, während die Bürgersöhne in
Handwerke gezwungen werden, zu denen sie sich nicht berufen fühlen. Als „Bund der miss-ratenen Sprösse“ lernen sie, für sich und einander einzustehen. Auf ihrer Suche nach einem Leben jenseits von Missgunst, Gier und Standesdünkel finden Sie Vor-bilder, die ein besseres Dasein vorleben, wie der alte Goldschmied Dürer und seine Söhne Albrecht und Endres. Doch dann geraten Matthias und Peter in finstere Machenschaften, die als der Schuldscheinskandal des Veit Stoß und die Henleinsche Totschlagaffäre in die Nürnberger Stadtgeschichte eingehen werden. Verstrickt in ein Knäuel aus Angst, Misstrauen und Heimlichkeiten schlittern die Verbündeten auf eine Reihe tödlicher Katastrophen zu.
305 S., 140 × 210 mm, Softcover, ISBN 978-3-932884-86-3, € 16,80
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